Burrito ist nicht gleich Burrito

Nachdem ich immer wieder auf verschiedene Begrifflichkeiten in der mexikanischen Küche gestoßen bin, habe ich beschlossen hier einmal eine Auflistung anzufertigen. Dem sei noch angefügt, dass natürlich nicht alles das gleiche ist und wie der Titel schon sagt, werdet ihr nach dem Lesen wissen: Burrito ist nicht gleich Burrito.

Nun erstmal zu den Basics:

Tortillas sind runde Fladen.
Tortilla-Chips sind aus Tortillas geschnittene Dreiecke.
Nachos, nicht zu verwechseln mit Tortilla-Chips. Ursprünglich bezeichnet man Nachos als die zerbrochenen Überreste des oder der am Vortag übergebliebenen mittlerweile harten Tortillas. Diese werden z.B. in eine Auflaufform geschichten und mit Käse überbacken.
Mole ist eine auf Bitterschokolade bzw. Kakao und Chilis basierende braune Soße.
Guacamole ist eine auf Avocado basierde Creme, die zugegebener Maßen nicht jedermanns Sache ist. Das aller wichtigste bei der Zubereitung ist übrigens, dass die Avocados reif sind. Die Avocado ist reif, sobald man die Schale leicht mit dem Daumen eindrücken kann. Im Grunde kann die Guacamole jedem der unten aufgeführten Gerichte indirekt als Dipp oder direkt als Bestandteil zugegeben werden.
Taco-Shells zu deutsch Taco-Schalen sind knusprig gebackene Weizentortillas, die von der Seite wie ein U aussehen.
Chimichurri wird in der Regel zu Rindfleisch serviert, kann aber auch gut in abgewandelter Form für Burritos und Co verwendet werden.

Burritos:

Ein Burrito besteht im wesentlichen aus der Tortilla, Hackfleisch (Rind), Bohnen, Reis, Tomaten. Natürlich können noch zahlreiche Zutaten hinzugefügt werden. So nehme ich beispielsweise gern zusätzlich Tomatenmark und Paprika Rot und Gelb und Zwiebeln. Die Zutaten werden zusammen in einer Pfanne gebrachten, gewürtzt und in einem Stück in der gerollten Tortilla als Burrito serviert.

Fajitas:

Eine Fajita besteht meist aus ähnlichen Zutaten wie ein Burrito, nur werden die Zutaten einzeln zum selbstportionieren serviert. Ganz wichtig ist aber, dass die Fajita mit Rindfleisch und nicht mit Hack gefüllt wird.

Chimichangas:

Knusprig gebackene Weizentortillas gefüllt mit Bohnenmus, Tomaten, Käse

Quesadillas:

Eine Quesadilla beinhaltet Tomate, Käse, Rind und wird gern serviert mit Guacamole, Sour Cream und auch Jalapenos serviert. Die Tortilla wird allerdings nicht im Ofen vorgebacken, sondern direkt in der Pfanne erwärmt und auf einer hälfte mit den vorgebrutzelten Zutaten bestreut. Nach kurzer Zeit holt man die Quesadilla aus der Pfanne und halbiert die Tortilla indem man eine hälft flach umklappt. Alternativ können auch einfach zwei Tortillas, ähnlich eines Sandwiches verwendet werden. In der Regel sind die Quesadillas also vergleichsweise Flach. Anschließend folgt noch der Schnitt in Viertel, Achtel oder wie man es gern essen möchte. Es gibt übrigens auch sehr leckere Rezepte mit Meeresfrüchten.

Enchiladas:

Der Hauptbeständteil von Enchiladas ist zum einen die Weizentortilla und zum anderen die Füllung Hühnerfleisch und Rührei oder Chili. Dabei wird die Enchilada mit einer braunen Soßer, nämlich der oben beschriebenen Mole übergossen serviert. Eine etwas andere, aber extrem leckere Variante, sind die „Enchiladas Suizas“ zu deutsch „Schweizer Enchiladas“, die mit Käse überbacken werden.

Tacos:

Diese leckerei besteht aus, wer hätte es gedacht, wieder einmal beinahe den gleichen Zutaten wie alles andere hier beschriene. Die Taco-Shell und die Zutaten werden getrennt und damit zum selbstportionieren serviert.

Wraps:

Ganz allgemein gehalten behaupte ich es handelt sich hierbei um die europäische Version eines Burritos. Üblicher weise besteht ein Wrap aus einer Tortilla oder zumindest einem Fladen aus Mehl und ist gefülllt mit Puten- oder Hähnchenstreifen, dazu noch je nach dem etwas mehr oder weniger grüner Salat, Tomate, Gurken und vielleicht sogar eine Paprika. Oft auch inklusive des Geflügels kalt serviert.

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